Dunkles Beeren-Lakritz Frozen Yogurt

Dark Berry And Licorice Froyo   +++keksunterwegs.de+++

Es gibt Leute, die davon abraten würden, an einem Freitag zu bloggen. Die Argumentation: Freitags sind viele Leser gedanklich schon mit einem Bein im Wochenende und haben keine Zeit für die Internet-Ergüsse ihrer geltungsbedürftigen Mitmenschen. Aber dann gibt es Stimmen, die sagen, dass Freitags-Blogger eigentlich recht clever sind. Der Grund: Freitags wird sich weniger auf die Arbeit konzentriert und vermehrt bei Facebook und Konsorten gesurft. Eine Verlinkung zum eigenen Content ist an diesem Tag – vorzugsweise morgens – besonders schlau. Versteht ihr das? Ja? Nein? Keine Bange: ich auch nicht wirklich. Aber es gibt da Statistiken. Ich sach euch.

Mir sind solche Informationen relativ Wumpe. Ich will nicht auf einen strategisch günstigeren Zeitpunkt warten, um euch mein Frozen Yogurt zu zeigen. Wer weiß – vielleicht adoptiert eine von euch morgen auf dem Wochenmarkt ein einsames Schälchen dunkler Beeren und fragt sich, was sie damit anstellen soll. Dann kann sich diejenige an das verrückte Lakritz-Dings von Persis erinnern, von dem sie Freitagnachmittag im Büro las (und dabei beharrlich das Bimmeln des Telefons ignorierte). Das wäre doch ein prima Zufall, oder?

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Dieses Frozen Yogurt mit Beeren und Lakritz schmeckt übrigens nicht halb so bekloppt, wie es sich zuerst anhört – und das sage ich nicht nur, weil ich als Halbdänin das schwarze Zeug quasi mit der Muttermilch eingetrichtert bekam. Die Kombination aus Lakritz und Blaubeeren ist in Skandinavien nämlich verbreiteter, als man annehmen soll. Da gibt es Kuchen und Schokoriegel. Ich sach euch. Bei dem Froyo hier fügt sich der säuerliche Joghurt in das Dreamteam ein, als ob er schon immer dazugehört hätte. Arsch- auf-Eimer-Prinzip nenn ich das.

Bevor ich zum Ende komme und euch endlich das wohlverdiente Wochenende geniessen lasse, möchte ich euch bitten, am Sonntag kurz reinzuschauen, falls ihr einen Moment erübrigen könnt. Ich würde nämlich gern eine Blog-Änderung mit euch besprechen, die mir schon länger am Herzen liegt. Wird nicht schlimm oder lang, und ich bringe auch eine Portion vom Eis mit (falls dann noch etwas übrig sein sollte). Bis dann, ich freu mich!

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  • Dunkles Beeren-Lakritz Froyo
  • 300g dunkle Beeren (bei mir ein Mix aus Brom- und Blaubeeren)
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 500g griechischer Joghurt, 10% Fett
  • 2-3 El Lakritz-Streusel (plus mehr zum Dekorieren)

Die Beeren waschen, zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und etwas mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die gezuckerten Beeren eine Stunde ziehen lassen; dann unter Rühren aufkochen. Die Mischung zehn Minuten leicht köcheln, den Topf vom Herd nehmen und zwanzig Minuten abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Prise Salz in einer Schüssel glatt rühren. Die abgekühlten Beeren durch ein Sieb passieren, zum Joghurt geben und gut verrühren. Zum Schluss die Lakritz-Streusel unterheben. Die Schüssel abdecken und acht bis zwölf Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Danach im Eisbereiter ca. zwanzig Minuten cremig gefrieren. Sofort servieren oder das Froyo für eine festere Konsistenz in eine Schüssel füllen und diese ein bis zwei Stunden in das Eisfach stellen.

Tipp: Die Streusel werden vom Paddel der Eismaschine zerstoßen und gleichmäßig im Joghurt verteilt. Wer stattdessen lieber sichtbare Lakritz-Inseln in seinem Froyo haben möchte, gibt die Streusel erst zum Schluss in die fertig gerührte Masse. Falls ihr keine Streusel am Start haben solltet, könnt ihr mit kleingeschnittenen Lakritz-Schnecken als Ersatz experimentieren.

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Buttermilch-Panna cotta mit Lavendelhonig und Limettencurd

Buttermilk & Honey Panna Cotta With Lime Curd   +++keksunterwegs.de+++

Oh je. Ich sitze nun schon eine geschlagene halbe Stunde vor dem Laptop und glotze ein leeres Word-Dokument an. Für den heutigen Beitrag wollen mir nicht die rechten Worte einfallen. Mein Kopf ist so leer wie die ausgepresste Limette drüben auf dem Küchentisch. Und sobald ich versuche, der grauen Masse zwischen meinen Ohren eine Idee zu entlocken, motzt eine Stimme in meinem Kopf: „Biste bekloppt? Ich hab Sommerpause und liege am Pool! Denk Dir halt selbst etwas aus!“

Schon erniedrigend, vom eigenen Hirn einen solchen Arschtritt verpasst zu bekommen. Aber dem dämlichen Denkdings zahl ichs heim! Ich verrate ihm einfach nicht, wo ich die Fernbedienung hingelegt habe. Da wird es heute Abend ganz schön doof aus der Wäsche gucken, wenn es sich die x-te Wiederholung von „Monk“ reinziehen will.

Wenigstens ist auf den guten Kumpel Internet Verlass. Frage ich ihn um Rat, weil ich gern einen Nachtisch hätte, der sich in dieser Affenhitze schnell und einfach vorbereiten lässt, werde ich von ihm zuverlässig mit leckeren Empfehlungen versorgt. Heute habe ich gleich bei zwei der vorgeschlagenenen Quellen gemopst. Das Grundrezept zur Buttermilch Panna cotta stammt von Eat Smarter. Meine Änderungen: Cremefine statt Sahne für einen letzten verzweifelten Bikinifigur-Rettungsversuch und feiner Lavendelhonig aus dem Alten Land als Süßungsmittel. Das leckere Lime Curd fand ich bei Ulrike von Küchenlatein. Beides zusammen ergibt ein erfrischendes Dessert für warme Sommerabende: nicht zu süß, nicht zu schwer, nicht zu toppen!

Buttermilk & Honey Panna Cotta With Lime Curd   +++keksunterwegs.de+++

  • Buttermilch-Panna cotta mit Lavendelhonig und Limettencurd
  • Panna cotta
  • 250ml Cremefine zum Schlagen
  • 500ml Buttermilch
  • 60g Lavendel-Honig
  • 1 Beutelchen Gelatine
  • Limettencurd
  • 140ml frischer Limettensaft
  • 1 Prise Salz
  • 2 große Eier
  • 180g Zucker
  • 100g weiche Butter

Die Gelatine nach Packung quellen lassen. Die Cremefine und Honig in einen Topf geben und kurz aufkochen. Den Topf vom Herd ziehen und die Gelatine darin auflösen. Die Sahne lauwarm abkühlen lassen. Anschließend die Buttermilch mit einem Schneebesen einrühren. Die Masse auf vier Förmchen verteilen und im Kühlschrank drei bis vier Stunden erstarren lassen. Mit Limettencurd servieren.

Limetten waschen, halbieren und auspressen. Den Saft, die Eier, Zucker und die Prise Salz in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren. Die Butter in Flöckchen hinzugeben. Die Masse unter ständigem Rühren langsam erhitzen und zu einer dickflüssigen Konsistenz aufkochen. Das fertige Limettencurd in saubere, heiß ausgespülte Gläser gießen und diese verschließen. Limettencurd im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zehn Tagen verbrauchen.

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Werbung: Schokosüße Blog-Verlosung von chocri

Sommerfeeling Chocolate   +++keksunterwegs.de+++

Seit neuestem kann ich meinen Lebenslauf um folgenden Punkt erweitern: Schokoladen-Designer! Im Juli bekam ich nämlich tolle Post von Willy Wonka, harmlos getarnt als Mitarbeiterin eines Unternehmens mit dem Namen chocri. Die nette Dame fragte mich, ob ich Spaß daran hätte, mir eine neue Schokoladentafel auszudenken, die danach in das Shop-Sortiment von chocri aufgenommen wird. Solch ein Angebot schlägt man nicht aus, deshalb hauchte ich ein schüchternes „Ja, ich will!“ und setzte mich an den Konfigurator.

Ich bin übrigens nicht der erste Blogger, dem die Ehre zuteilwird, für chocri eine Schokoladentafel zu entwickeln. Im Frühjahr stieß Simone von Ofenlieblinge in Zusammenarbeit mit den Chocris ein tolles neues Projekt an: die Blog-Schokolade. Jeden Monat bastelt ein anderer Blogger seine ganz persönliche Schokokreation, verpasst ihr einen individuellen Namen und Verpackung und ist außerdem dafür verantwortlich, einen „Erben“ für den darauffolgenden Monat zu ernennen. In diesem Fall entschied Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte, dass ich ihre Nachfolge antreten soll. Danke schön, liebe Andrea, nichts lieber als das!

Ich verbrachte eine ganze Weile damit, in der großen Vielfalt der chocri-Zutaten herumzustöbern und meine perfekte Lieblingsschokolade zusammenzustellen: eine Basis aus Vollmilch, getoppt mit Tahiti-Vanille, Kokosraspel, Karamellstückchen und Banane. Eine Kombination, zu der ich irgendwie immer wieder zurückkehre. Die Schokolade bekam von mir ein schickes Outfit und passenden Namen, ging in Produktion und kurze Zeit später traf eine gut gekühlte Kostprobe bei mir ein. Seitdem fühle ich mich wirklich wie in der Schokoladenfabrik vor und taumle von einem Zuckerrausch in den nächsten. Übrigens wurde während der Schoko-Entstehung auch ein Interview mit mir geführt, das ihr im chocri Blog nachlesen könnt.

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So eine neue Schokoladensorte muss anständig gefeiert werden. Und nicht nur das: beinahe parallel zu diesem Beitrag hat die Facebook-Seite zum Keks tatsächlich unglaubliche zweitausendfünfhundert Däumchen eingesammelt. Ich hätte zum Start des Blogs niemals gedacht, dass sich tatsächlich so viele Leute für meine geistigen Ergüsse interessieren. Danke, danke, danke, ich freue mich über jeden einzelnen von euch!

Zwei Anlässe, zwei Tafeln Schokolade: chocri und ich machen heute den Wonka-Willy und verlosen eine Doppelportion Sommerfeeling für Zuhause. Bitte hinterlasst unter diesem Beitrag einen Kommentar und schreibt mir, wie eure persönliche Lieblingsschokolade aussehen würde. Welche Regeln sonst noch gelten, um an das leckere Hüftgold zu kommen, könnt ihr an dieser Stelle nachlesen. Außerdem erteilt mir der Gewinner die Erlaubnis, seinen Namen und Kontaktadresse an chocri weiterzuleiten. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinem Blog per Facebook, Bloglovin oder Pinterest folgt, weil ich die Schokolade an regelmäßige Leser verlosen möchte. Das Giveaway startet heute und endet Montag den 11. August um 23:59 Uhr. Ich drücke euch die Daumen!

Die Gewinnerin steht: Andrea Patz darf sich über lecker Schoki freuen! Gratulation, Andrea, Du bekommst eine Email von mir! Alle anderen dürfen nicht traurig sein, denn bereits Anfang September steht eine neue tolle Verlosung ins Haus. Dranbleiben lohnt sich!

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chocri hat mir die Schokolade kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Blogbeitrag beruht auf meinem persönlichen Eindruck und wurde nicht von chocri beeinflusst.