Birnen-Brownie Tarte und Blog-Änderung

Dammichnocheins! Erst fasel ich großspurig über Veränderungen auf dem Blog, und dann mache ich mich klammheimlich vierzehn Tage vom Acker. Wie unhöflich von mir! Aber ich habe eine Erklärung für mein unangekündigtes Fernbleiben: ein spontaner Badezimmer-Umbau. Mit all dem Spaß, der dazu gehört. Krach, bei dem man sich nicht konzentrieren kann, Dreck, der einen in die Wahnsinn treibt, und ein mannshohes Loch an der Stelle, wo einmal eine schützende Tür saß. Besonders Letzteres ist eine interessante Erfahrung: ich weiß jetzt, dass ich nicht pieseln kann, wenn mir die Katze zuguckt.

Nun nimmt das Bad langsam Formen an, aber auch diese Woche werde ich nicht richtig in den Bloggeralltag zurückkehren können. Finde ich doof. Es fehlt mir, meinen Lieblingsblogs keinen Besuch abstatten zu können. Trotz allem will ich nun endlich mit der Sprache rausrücken, was die oh-so-geheimnisvollen Blog-Pläne betrifft.
Ich habe bereits an anderer Stelle erwähnt, dass mir der Name meines Blogs schon lange nicht mehr gefällt. Diesen Gedanken schriftlich festzuhalten und zu veröffentlichen hat mir nur deutlicher gezeigt, wie wenig ich mich mittlerweile mit dem Keks identifiziere. Deshalb werde ich das tun, was auch schon der kleine Prince tat: ich verpasse mir einen neuen Namen. Noch diesen Monat. Welcher das sein wird, möchte ich noch nicht verraten. Mir ist bewusst, dass ich mit diesem Schritt vielleicht einige Leser und ganz bestimmt einige kostbare backlinks verlieren werde. Ich gebe gern zu, dass ich vor den technischen Änderungen ein wenig Schiss habe, denn die Technik hinter dem Blog liegt mir so überhaupt nicht. Aber ich bin entschlossen, das Ding durchzuziehen.

Single Serve Brownie Tart   +++keksunterwegs.de+++

Der Keks bekommt also einen neuen Namen – was bedeutet dies für euch?

Haltet Ausschau. Folgt mir, beispielsweise über Bloglovin oder Facebook , um über den genauen Termin des Namenswechsels informiert zu werden. Dies ist wichtig, denn es wird sich natürlich auch die Webadresse des Blogs ändern. Mehr müsst ihr momentan nicht tun. Es gibt übrigens einen weiteren Grund, die Augen offen zu halten, denn zum neuen Namen wird es ein Blog-Event mit tollen Preisen von Design3000, Wesco, The British Shop und Thorbecke geben. Ich freue mich schon wie doof!

Richten wir am Ende unseren Blick noch flott auf den Schoko-Seelentröster, der mir die letzten Wochen gleich mehrmals den Badezimmerfrust versüßte. Die Zutaten für diese leckere Tarte habe ich glücklicherweise immer daheim, bei der Wahl des fruchtigen Belags variiere ich gern und an Kochgeschirr brauche ich lediglich einen kleinen Topf, eine Müslischale und einen Schneebesen. Das Schönste: wenn ich nicht will, muss ich die Tarte mit niemandem teilen, denn das Rezept von Donna Hay lässt sich prima auf genau eine Portion umrechnen. Ein guter Kandidat für #ichbacksmir im August, finde ich. Und deshalb werde ich schnell zum Tastesheriff hinüberhuschen und die Solo-Tarte in die Linkliste eintragen. Wir sehen uns bald wieder!

Single Serve Brownie Tart   +++keksunterwegs.de+++

  • Birnen-Brownie Tarte für eine Person
  • 50g Schokolade
  • 15g Butter
  • 20g brauner Zucker
  • 15g Milch
  • 1 mittelgroßes Eigelb
  • 10g Mehl
  • 1 kleine Birne

Den Backofen auf 150° Ober/Unterhitze vorheizen. Eine 10cm Tarte- oder Springform fetten und den Boden mit Backpapier auslegen. Schokolade, Butter, Zucker und Milch in einem kleinen Topf bei leichter Hitze schmelzen und glattrühren. Etwas abkühlen lassen. Eigelb und Mehl mit dem Schneebesen verrühren. Anschließend die Schokoladenmasse unterrühren. Den Brownieteig in die vorbereitete Form gießen. Die Birne waschen, in dünne Scheiben schneiden und diese strahlenförmig auf dem Teig anordnen. Die Tarte auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten backen.

Single Serve Brownie Tart   +++keksunterwegs.de+++

Dunkles Beeren-Lakritz Frozen Yogurt

Dark Berry And Licorice Froyo   +++keksunterwegs.de+++

Es gibt Leute, die davon abraten würden, an einem Freitag zu bloggen. Die Argumentation: Freitags sind viele Leser gedanklich schon mit einem Bein im Wochenende und haben keine Zeit für die Internet-Ergüsse ihrer geltungsbedürftigen Mitmenschen. Aber dann gibt es Stimmen, die sagen, dass Freitags-Blogger eigentlich recht clever sind. Der Grund: Freitags wird sich weniger auf die Arbeit konzentriert und vermehrt bei Facebook und Konsorten gesurft. Eine Verlinkung zum eigenen Content ist an diesem Tag – vorzugsweise morgens – besonders schlau. Versteht ihr das? Ja? Nein? Keine Bange: ich auch nicht wirklich. Aber es gibt da Statistiken. Ich sach euch.

Mir sind solche Informationen relativ Wumpe. Ich will nicht auf einen strategisch günstigeren Zeitpunkt warten, um euch mein Frozen Yogurt zu zeigen. Wer weiß – vielleicht adoptiert eine von euch morgen auf dem Wochenmarkt ein einsames Schälchen dunkler Beeren und fragt sich, was sie damit anstellen soll. Dann kann sich diejenige an das verrückte Lakritz-Dings von Persis erinnern, von dem sie Freitagnachmittag im Büro las (und dabei beharrlich das Bimmeln des Telefons ignorierte). Das wäre doch ein prima Zufall, oder?

Dark Berry And Licorice Froyo   +++keksunterwegs.de+++

Dieses Frozen Yogurt mit Beeren und Lakritz schmeckt übrigens nicht halb so bekloppt, wie es sich zuerst anhört – und das sage ich nicht nur, weil ich als Halbdänin das schwarze Zeug quasi mit der Muttermilch eingetrichtert bekam. Die Kombination aus Lakritz und Blaubeeren ist in Skandinavien nämlich verbreiteter, als man annehmen soll. Da gibt es Kuchen und Schokoriegel. Ich sach euch. Bei dem Froyo hier fügt sich der säuerliche Joghurt in das Dreamteam ein, als ob er schon immer dazugehört hätte. Arsch- auf-Eimer-Prinzip nenn ich das.

Bevor ich zum Ende komme und euch endlich das wohlverdiente Wochenende geniessen lasse, möchte ich euch bitten, am Sonntag kurz reinzuschauen, falls ihr einen Moment erübrigen könnt. Ich würde nämlich gern eine Blog-Änderung mit euch besprechen, die mir schon länger am Herzen liegt. Wird nicht schlimm oder lang, und ich bringe auch eine Portion vom Eis mit (falls dann noch etwas übrig sein sollte). Bis dann, ich freu mich!

Dark Berry And Licorice Froyo   +++keksunterwegs.de+++

  • Dunkles Beeren-Lakritz Froyo
  • 300g dunkle Beeren (bei mir ein Mix aus Brom- und Blaubeeren)
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 500g griechischer Joghurt, 10% Fett
  • 2-3 El Lakritz-Streusel (plus mehr zum Dekorieren)

Die Beeren waschen, zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und etwas mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die gezuckerten Beeren eine Stunde ziehen lassen; dann unter Rühren aufkochen. Die Mischung zehn Minuten leicht köcheln, den Topf vom Herd nehmen und zwanzig Minuten abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Joghurt aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Prise Salz in einer Schüssel glatt rühren. Die abgekühlten Beeren durch ein Sieb passieren, zum Joghurt geben und gut verrühren. Zum Schluss die Lakritz-Streusel unterheben. Die Schüssel abdecken und acht bis zwölf Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Danach im Eisbereiter ca. zwanzig Minuten cremig gefrieren. Sofort servieren oder das Froyo für eine festere Konsistenz in eine Schüssel füllen und diese ein bis zwei Stunden in das Eisfach stellen.

Tipp: Die Streusel werden vom Paddel der Eismaschine zerstoßen und gleichmäßig im Joghurt verteilt. Wer stattdessen lieber sichtbare Lakritz-Inseln in seinem Froyo haben möchte, gibt die Streusel erst zum Schluss in die fertig gerührte Masse. Falls ihr keine Streusel am Start haben solltet, könnt ihr mit kleingeschnittenen Lakritz-Schnecken als Ersatz experimentieren.

Dark Berry And Licorice Froyo   +++keksunterwegs.de+++

Buttermilch-Panna cotta mit Lavendelhonig und Limettencurd

Buttermilk & Honey Panna Cotta With Lime Curd   +++keksunterwegs.de+++

Oh je. Ich sitze nun schon eine geschlagene halbe Stunde vor dem Laptop und glotze ein leeres Word-Dokument an. Für den heutigen Beitrag wollen mir nicht die rechten Worte einfallen. Mein Kopf ist so leer wie die ausgepresste Limette drüben auf dem Küchentisch. Und sobald ich versuche, der grauen Masse zwischen meinen Ohren eine Idee zu entlocken, motzt eine Stimme in meinem Kopf: „Biste bekloppt? Ich hab Sommerpause und liege am Pool! Denk Dir halt selbst etwas aus!“

Schon erniedrigend, vom eigenen Hirn einen solchen Arschtritt verpasst zu bekommen. Aber dem dämlichen Denkdings zahl ichs heim! Ich verrate ihm einfach nicht, wo ich die Fernbedienung hingelegt habe. Da wird es heute Abend ganz schön doof aus der Wäsche gucken, wenn es sich die x-te Wiederholung von „Monk“ reinziehen will.

Wenigstens ist auf den guten Kumpel Internet Verlass. Frage ich ihn um Rat, weil ich gern einen Nachtisch hätte, der sich in dieser Affenhitze schnell und einfach vorbereiten lässt, werde ich von ihm zuverlässig mit leckeren Empfehlungen versorgt. Heute habe ich gleich bei zwei der vorgeschlagenenen Quellen gemopst. Das Grundrezept zur Buttermilch Panna cotta stammt von Eat Smarter. Meine Änderungen: Cremefine statt Sahne für einen letzten verzweifelten Bikinifigur-Rettungsversuch und feiner Lavendelhonig aus dem Alten Land als Süßungsmittel. Das leckere Lime Curd fand ich bei Ulrike von Küchenlatein. Beides zusammen ergibt ein erfrischendes Dessert für warme Sommerabende: nicht zu süß, nicht zu schwer, nicht zu toppen!

Buttermilk & Honey Panna Cotta With Lime Curd   +++keksunterwegs.de+++

  • Buttermilch-Panna cotta mit Lavendelhonig und Limettencurd
  • Panna cotta
  • 250ml Cremefine zum Schlagen
  • 500ml Buttermilch
  • 60g Lavendel-Honig
  • 1 Beutelchen Gelatine
  • Limettencurd
  • 140ml frischer Limettensaft
  • 1 Prise Salz
  • 2 große Eier
  • 180g Zucker
  • 100g weiche Butter

Die Gelatine nach Packung quellen lassen. Die Cremefine und Honig in einen Topf geben und kurz aufkochen. Den Topf vom Herd ziehen und die Gelatine darin auflösen. Die Sahne lauwarm abkühlen lassen. Anschließend die Buttermilch mit einem Schneebesen einrühren. Die Masse auf vier Förmchen verteilen und im Kühlschrank drei bis vier Stunden erstarren lassen. Mit Limettencurd servieren.

Limetten waschen, halbieren und auspressen. Den Saft, die Eier, Zucker und die Prise Salz in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren. Die Butter in Flöckchen hinzugeben. Die Masse unter ständigem Rühren langsam erhitzen und zu einer dickflüssigen Konsistenz aufkochen. Das fertige Limettencurd in saubere, heiß ausgespülte Gläser gießen und diese verschließen. Limettencurd im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zehn Tagen verbrauchen.

Buttermilk & Honey Panna Cotta With Lime Curd   +++keksunterwegs.de+++